Schlaf lädt „die Batterien“ des Menschen wieder auf und dient
in erster Linie der geistigen, aber auch der körperlichen Erholung.
Schlaf ist wichtig, um geistige und körperliche Erholung zu ermöglichen und die Gesundheit, Lebensqualität und Leistungsfähigkeit zu fördern. Schlafstörungen wie Insomnie und Schlafapnoe sind weit verbreitet und können sich negativ auf die Stimmung, Kognition und langfristig auf viele Körperfunktionen und die Lebenserwartung auswirken. Diese Störungen tragen auch zu anderen Volkskrankheiten wie Herzkreislauferkrankungen, Schlaganfällen, Diabetes und Depressionen bei.
Lebensqualität
In der Medizin geht es um Verbesserung der Lebensqualität und/oder Verbesserung der Lebenserwartung. Gesunder Schlaf fördert Beides!
Erholung
Nur eine kurze oder schlechte Nacht wirkt sich negativ vor allem auf die psychische Erholung aus. Es leiden Gemüt, psychische Gesundheit, Gedächtnis, Reaktionsschnelligkeit, Genauigkeit, Geschicklichkeit, Konzentration und Co.
Regeneration
Schlaf Dich gesund beruht auf der Regeneration des Immunsystems im Schlaf. Daher profitieren Krankenhausaufenthalte, der Verlauf von Erkrankungen bzw. Symptomen (z.B. Schmerzerkrankungen) oder Heilung nach Verletzungen von einem gesunden Schlaf. Das Wort Powernap beruht wohl darauf, dass nach einem solchen der Körper und Geist kurzzeitig regeneriert haben. Auch ein Wundermittel gegen Müdigkeit/Schläfrigkeit.
Müdigkeit und Schläfrigkeit
Während es für das "Müde sein" viele verschiedene Ursachen gibt sind bei Schläfrigkeit – unfreiwilliges Eischlafen am Tag – in erster Linie Schlafstörungen abzuklären.
Kreativität und Schönheit
Vom Gedächtnis war schon die Rede. Und da gibt es noch den "Schönheits-Schlaf". Auch die Haut braucht einen gesunden Nachtschlaf.
Schlaf und Longevity
Neben gesunder Ernährung, Fitness und sozialer Kommunikation ist gesunder Nachtschlaf die vierte Säule für ein langes Leben
Schlaf und Lernen
Ein Nickerchen oder der Nachtschlaf nach dem Lernen lässt die neunen Erkenntnisse besser speichern und erinnern.
Schlaf bei Jung bis Alt
Ab Ende 30.Lebenjahr beträgt die gesunden Schlaflänge ca. 7-8.5 Stunden. Ü60 ist der Schlaf von vielen kurzen Unterbrechungen geprägt. Diese müssen die Schlafqualität aber nicht wesentlich ändern. Kleinkinder können und sollten auch noch am Tag schlafen, Erwachsene nach zu kurzer Nacht auch, sonst aber nicht, auch nicht im Alter.
Von Eulen und Lerchen
Die Früh- oder die Spättypen gehen gern ca. 2 Stunden eher oder später ins Bett. Sie machen ca. 20-30 Prozent der Bevölkerung aus. Jugendliche entwickeln einen Hang zur Eule, während Ü65 Jährige einen Hang zur Lerche haben.
Der Nicht-erholsame Schlaf für mehr als 4-8 Wochen sollte abgeklärt werden. Vorher ist zu prüfen, ob nicht falsches Schlaf-Wach-Verhalten oder ein nicht passender Schlafkomfort oder anderer Erkrankungen inkl. Medikamente "Schuld" sind.
Die Schlafmediziner klären mögliche Schlafstörungen ab und können diese auch, wenn nötig, gut behandeln. Der gut behandelte Schlaf ist immer besser als die chronische Schlafstörung. Und auch alle möglichen Begleiterkrankungen profitieren von einem besseren Schlaf.
1) Regelmäßige Bettzeiten (mind. 5/Woche)
2) Schlafzeit 7-8.5 Stunden (mind. 5/Woche)
3) Bewegung am Tage
4) Das richtige "Dinner for Sleep"
5) Einschlafritual zum Entspannen und Abschalten aneignen
6) Auf den Schlafkomfort achten (Licht, Temperatur, Lärm, Bequemlichkeit)
7) Auf Coffein-Konsum und Alkohol achten
8) Keine Drogen
9) Auch mal eine schlechte Nacht tolerieren (max. 2/Woche)
Gemeinsam mit FORSA haben wir 1.010 Menschen in Deutschland gefragt, was ihnen den Schlaf raubt. Das Ergebnis: Nur 12 % schlafen völlig sorgenfrei ein. Bei allen anderen sind es vor allem Alltagssorgen (47 %), beruflicher Stress (41 %) und gesundheitliche Beschwerden (35 %), die abends im Kopf bleiben.
Beim Blick auf die Geschlechter wird es noch spannender: Frauen führen ihre Einschlafprobleme häufiger auf Alltagssorgen (50 % vs. 43 %) und gesundheitliche Beschwerden (39 % vs. 31 %) zurück. Besonders groß ist der Unterschied bei Kindern und Betreuungspflichten: 14 % der Frauen nennen sie als Grund für ihre Einschlafprobleme – bei den Männern sind es nur 8 %.
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FORSA-Umfrage im Auftrag der Deutschen Stiftung Schlaf · repräsentativ, Dezember 2025, n = 1.010
Ergebnisse der UmfrageDie Inhalte dieser Website werden nach bestem Wissen und Gewissen erstellt, allerdings dürfen sie auf keinen Fall eine ärztliche Diagnose und Behandlung ersetzen.